Trio Charolca


Anne-Catherine Heinzmann, Flöte
Roland Glassl, Viola
Lena-Maria Buchberger, Harfe

www.triocharolca.com

Zupackend, virtuos, schwärmerisch
Dürener Zeitung


Der Reiz der ungewöhnlichen Besetzung Flöte-Viola-Harfe besteht in dem ungewöhnlichen Reich-tum an Klangfarben, der durch die Verschiedenheit der einzelnen Instrumente und deren Verschmelzung entsteht. Die Kombination eines Blas-, Zupf- und Streichinstruments klang für die Ohren der Jahrhundertwende noch sehr ungewöhnlich. Es ist zweifellos dem Impressionismus und besonders dem Komponisten Claude Debussy zu verdanken, dass in der Folge zahlreiche Kompositionen für diese Kammermusik-Formation entstanden. Heute kann sie als eine klassische Besetzung des 20. Jahrhunderts gelten.

Fasziniert von den klanglichen Möglichkeiten dieser Besetzung gründeten drei junge Musiker im Jahr 2005 das "Trio Charolca". Im Laufe der Zeit haben sie ein umfangreiches Repertoire erarbeitet, das Originalkompositionen, Bearbeitungen geeigneter älterer Werke sowie zeitgenössische Stücke umfasst.

Inzwischen ist das Trio Charolca auf zahlreichen Konzertpodien aufgetreten und profiliert sich zunehmend als herausragendes Ensemble seiner Gattung. Das Interesse an zeitgenössischer Musik sowie die Begeisterung für neue klangliche Möglichkeiten bilden das Fundament ihrer kontrastreich und intelligent gestalteten Programme. Das Trio Charolca sucht zudem die Zusammenarbeit mit KomponistInnen wie Sofia Gubaidulina und (seinerzeit) Harald Genzmer, aus der sich neue Einsichten und Inspirationen für die Konzertgestaltung ergeben. Für das Label Thorofon hat das Trio Charolca eine CD mit Werken von Harald Genzmer eingespielt. 


Einzelbiographien:

Anne-Cathérine Heinzmann ist auf zahlreichen Konzertpodien und internationalen Festivals zu Gast und zählt seit einigen Jahren zu den renommiertesten deutschen Flötistinnen ihrer Generation. Als Solistin, Kammer- und Orchestermusikerin tritt sie regelmäßig in Deutschland und europaweit auf. Die Hamburgerin stammt aus einer traditionsreichen Musikerfamilie und begann schon als Kind mit ihrer musikalischen Ausbildung. Sie wurde von den Professoren Jean-Claude Gérard (Stuttgart), Jeanne Baxtresser (New York) und Michael-Martin Kofler (Salzburg) ausgebildet. Sie ist Preisträgerin vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe und wurde von der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Kammermusikstiftung „Villa Musica“, der Deutschen Stiftung Musikleben und dem Deutschen Musikrat gefördert. Anne-Cathèrine Heinzmann ist seit 1999 stellv. Soloflötistin am Opern- und Museumsorchester Frankfurt am Main. Im Oktober 2009 ist die Künstlerin einem Ruf als Professorin für Flöte an die Hochschule für Musik Nürnberg gefolgt. Damit ist sie die derzeit jüngste Flötenprofessorin in Deutschland.

Roland Glassl hat als Preisträger vieler nationaler wie internationaler Wettbewerbe auf sich aufmerksam gemacht. Diese Erfolge führten zu Konzerten in Deutschland, USA, Kanada, Italien und England, einschließlich seines Solodebüts in der Wigmore Hall in London mit seiner Pianistin Shao-Yin Huang. 1999 - 2015 war Roland Glassl festes Mitglied des Mandelring Quartettes, mit dem er weltweit Konzerte gab und zahlreiche CD-Produktionen machte. Als Kammermusikpartner spielt er mit Künstlern wie Leon Fleischer, Miriam Fried, Michael Tree, Walter Nothas, Atar Arad, Shigeo Neriki, Hariolf Schlichtig, dem Trio Jean Paul, dem Avalon String Quartet und dem Henschel Quartett. Roland Glassl erhielt ebenso Einladungen zu führenden Festivals. Seit 2004 ist er Nachfolger von Tabea Zimmermann als Professor für Viola an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main. Der gebürtige Ingolstädter stammt aus einer Geigenbauerfamilie und spielt auf einem Instrument seines Vaters.

Lena-Maria Buchberger wurde 1985 in Frankfurt am Main geboren und begann als 11-jährige mit dem Harfenspiel. Sie studierte bei Prof. Maria Graf an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und bei Prof. Xavier de Maistre an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 2007 ist sie regelmäßiger Gast bei den Berliner Philharmonikern, 2010-2012 war sie Stipendiatin der dortigen Orchesteraka-demie und wurde von Marie-Pierre Langlamet betreut. Ebenso gastierte sie in renommierten Klangkörpern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem WDR-Sinfonieorchester, den Bamberger Symphonikern, dem RSO Berlin, Bergen Philharmonic und der Den Norske Opera Oslo. Konzertreisen führten sie nach Asien, Australien, in die USA und durch weite Teile Europas. In der Saison 2009/2010 konzertierte sie in der „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ des Deutschen Musikrates, im Jahr 2014 wurde ihr der "Ritter-Preis“ der Oscar-und-Vera-Ritter-Stiftung verliehen.
Lena-Maria Buchberger ist seit August 2013 Solo-Harfenistin der Philharmoniker Hamburg (Hamburgische Staatsoper).


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