Ebonit Saxophonquartett



Alberto Tárraga Alcañiz - Sopransaxophon
Dineke Nauta - Altsaxophon
Mateusz Pusiewicz- Tenorsaxophon
Paulina Kulesza - Baritonsaxophon
 
 

Termine auf Anfrage



Programme


Symphonische Tänze
 
Johann Sebastian Bach
Orchestersuite Nr. 2 h-moll BWV 1067

Felix Mendelssohn
Die Hebriden-Ouvertüre

Edvard Grieg
Norwegischer Tanz Nr. 4 D-Dur: Allegro molto

Camille Saint-Saëns
Danse Macabre op. 40

Béla Bartók
Siebenbürgische Tänze

Alexander Borodin
Polowetzer Tänze

Aram Khachaturian
Gayane Suite Nr. 1, op. 53: VII. Gayanes Adagio

Sergei Prokofjew
Symphonie Nr. 5 - II. Allegro Marcato
 

Musik für Streicher

Wolfang Amadé Mozart
Streichquartett Nr. 15 d-moll KV 421

Gabriel Fauré
Streichquartett op. 121

Felix Mendelssohn
Streichquartett e-moll op. 44/2

 
Das Goldene Zeitalter

Elena Firsova
Far Away, op. 48

R. Rimsky-Korsakov, A. Lyadov, A. Borodin, A. Glasunow
B-La-F Streichquartett

Alexander Scriabin
Andante und Scherzo

Sergei Prokofjew
Streichquartett Nr. 1, op. 50 (1930) (arr. M. Pusiewicz und A. Mader)


Saxophonist auf dem Dach

Pavel Haas
Streichquartett Nr. 3 op. 15 

Mieczysław Weinberg
Aria op. 9 
Scherzo aus dem Streichquartett Nr. 5 op. 27

Abraham Wolf Binder
Two Hassidic Moods für Streichquartett

Gustav Mahler
aus: Sinfonie Nr. 4, Fassg. für Streichquartett Mahler four by four, von Steve Jones (1977):
I. Bedächtig, nicht eilen

Marc Lavry
Jewish Suite für Streichquartett op. 17
 
Arrangements: Ebonit Saxophone Quartet, wenn nicht anders angegeben


Trotz zahlreicher Bemühungen der Musikwissenschaft, die Hintergründe um die Entstehung von Mozarts Requiem zu entschlüsseln, tappen wir in dieser Hinsicht noch heute im Dunkeln. Unstrittig aber bleibt, dass die von ihm angefangenen Skizzen die Keime für ein großes Meisterwerk in sich trugen, die auch seine Studenten mit ihrer mehr oder weniger geschickten Fertigstellung nicht zerstören konnten. Nachdem einer seiner Lieblingsschüler, Joseph Leopold Eybler, den Auftrag der Mozart-Witwe zurückgab, war es bekanntlich Franz Süßmayr, der das Requiem fertig stellte. Später schuf Peter Lichtenthal (1780-1853) eine Streichquartettfassung dieses großen sakralen Werkes, die jetzt vom Ebonit Quartett in eine Fassung für vier Saxophone umgearbeitet wurde. Der oben erwähnte Komponist Eybler, der einer von Mozarts besonders geschätzten Schülern war, bleibt in diesem Programm trotzdem erhalten: mit seinem zweiten Streichquartett aus seinem Opus 1, das er in jugendlichem Alter von 22 Jahren mit dem alterstypischen Überschwang schrieb. 


Das Ebonit Saxophonquartett aus Amsterdam ist ein junges, inspiriertes Ensemble, das der Kammermusikwelt durch kreative Programme und eindrucksvolle Interpretationen eine ganz persönliche Note verleihen will. Dem Quartett wurde die besondere Ehre zuteil, an der niederländischen Streichquartettakademie NSKA studieren zu dürfen (ein Novum für Saxophonquartette), wo es von Marc Danel, Stefan Metz und Sven Arne Tepl künstlerisch betreut wurde. 

In der Saison 2016/17 tourte das Ensemble als Laureat des Wettbewerbs 'Dutch Classical Talent' durch die gesamte Niederlande. Es ist zudem 1. Preisträger des 'Ottomani Wettbewerbs' in Den Bosch, der 'International Chamber Music Competition' in Almere und des 'Storioni Toonzaal Wettbewerbs'. 2016 gewann es auch den 1. Preis - 'Prix Charles Hennen' - beim internationalen Orlando Wettbewerb in Kerkrade.

Im Konzertbetrieb der Niederlande ist das Ebonit Saxophonquartett bereits als feste Größe etabliert und spielt darüber hinaus auch auf internationalen Festivals, wie dem Grachtenfestival  Amsterdam, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Würzburger Bachtagen oder dem World Saxophone Congress in St  Andrews.

2016 erschien beim Label Challenge Classics ihre international sehr positiv aufgenommene Debut-CD The last words of Christ, die Haydns berühmtes Meisterwerk mit Kompositionen aus Spätromantik und Moderne kombiniert.
 
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