dogma chamber orchestra

 

Tourneeperioden

18. - 26. April 202
sowie auf Anfrage


Programm I

Wolfgang Amadé Mozart
Divertimento F-Dur KV 138

Arthur Foote
Suite in E op. 63 (GEMA-frei!)

 *** Pause ***

Peter Iljitsch Tschaikowsky
Souvenir de Florence  d-moll op. 70


Programm II: Wer hat Angst vor der großen Fuge?

Wolfgang Amadeus Mozart
Divertimento F-Dur KV 138

Ludwig van Beethoven
Streichquartett op. 95 'Serioso'

 *** Pause ***

Felix Mendelssohn
Streicher-Sinfonie Nr. 12 g-moll (mit zwei Fugen)

Ludwig van Beethoven
Große Fuge B-Dur op. 133


Programm III: vom CD-Studio auf die Bühne

Samuel Barber
Serenade op. 1  (erschienen auf dogma#2)

Peter Iljitsch Tschaikowsky
Streicher-Serenade C-Dur op. 48  (auf dogma#1)

 *** Pause ***

Dmitri Schostakowitsch
Préludes op. 34  (erschienen auf dogma#3)

Die 24 Präludien op. 34 entstanden in einer kreativen Hochphase Schostakowitschs. Er benötigte kaum mehr als zwei Monate, bis er sie im März 1932 fertig gestellt hatte. In ihnen blitzen immer wieder komische und satirische Elemente auf. Wer genau hinhört, kann Einflüsse von Komponisten wie Haydn, Chopin, Prokofjew und Strawinsky erkennen - ebenso wie Elemente aus Zigeunerromanzen, Gaunerliedern und Schlagern aus den 1920'er und frühen 1930'er Jahren. Die erst kürzlich veröffentlichte Fassung für Streichorchester von Grigory Korchmar ist die erste Transkription aller 24 Präludien. Mit dieser Aufnahme hat das dogma chamber orchestra also musikalische Pionierarbeit geleistet - und einen ECHO-Klassik gewonnen.

Im dogma chamber orchestra kommen seit 2004 junge, international erfahrene Musiker zusammen, um zeitgerechte Interpretationen klassischer Musik mit moderner Konzertgestaltung zu verbinden. Das von Mikhail Gurewitsch gegründete Streichorchester vermeidet glattpolierte Ästhetik ebenso wie fotogerechte Präsentation von hübschen Kleidchen und adretten Anzügen. dogma ist vielmehr auf der intensiven Suche nach inhaltlich neuen Wegen, wie es sie in allen Perioden der Musikgeschichte immer wieder gegeben hat. Den geistigen und  emotionalen Gehalt der Musik aus dem Blickwinkel unserer Zeit freizulegen und dem Publikum diese Arbeit als spannenden Prozess zu vermitteln, ist ein besonderes Anliegen von dogma. Jedes Mitglied ist aufgefordert, seine künstlerische Persönlichkeit einzubringen. Das Spannungsverhältnis von solistischem Impuls und Ensemble-Geist wirkt sich fruchtbar auf die Arbeit des Orchesters aus. 2010 legte das Ensemble beim Label Berthold records seine Debüt-CD mit Werken von Tschaikowsky vor, der 2011 die CD 'American Stringbook' folgte. Sie führte prompt zu Einladungen nach Übersee und erhielt 2012 den ECHO Klassik als beste Surround-Einspielung. Das anschließende 'The Shostakovich Album' erhielt 2014 ebenfalls den ECHO Klassik als 'Beste Sinfonische Einspielung von Musik des 20./21. Jahrhunderts.' Die vierte und jüngste CD ist Werken britischer Komponisten des 20 Jahrhunderts gewidmet, darunter Benjamin Britten und der Film-Komponist Michael Nyman. 
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