
Laurent Albrecht Breuninger - Violine
Ull Möck - Jazzpiano
Termine
auf AnfrageWer - beispielsweise - einmal auf den Anhöhen der Pyrenäen unterwegs war, der kennt das Gefühl: mit einem Bein auf dem einem, mit dem anderen Bein auf dem anderen Territorium, und der restliche Körper irgendwo dazwischen, im Niemandsland.
Wer in der Kunst Grenzen erspürt und den Gang durchs Niemandsland wagt, erfährt das Gefühl einer heimlichen, steten Veränderung - einer inneren Metamorphose.
Violine solo, sozusagen 'klassisch' - was sie nur andeuten kann, ist: harmonische Vielfalt.
Eine Grenze.
Möchte ich sie überschreiten, betrete ich die Welt, in der das Jazz-Piano zuhause ist.
So kommt es zur Begegnung und Veränderung.
Es erklingen Werke für Violine solo:
Niccolo Paganini - Variationen über „nel cor non più mi sento“
Béla Bartók - aus der Sonate für Violine solo
Johann Sebastian Bach - 'Ciaccona'
Fritz Kreisler - Rezitativo und Scherzo Caprice
Eugene Ysaÿe - aus den Sonaten für Violine solo
Dazwischen Stücke von John Coltrane, Johnny Mandel, Reminiszenzen an die großen 'Crooner' Frank Sinatra und Tony Bennett sowie Überraschungen, die in der Natur eines jeden Grenzganges liegen.
Der Geiger Laurent Albrecht Breuninger wuchs in einem deutsch-französischen Elternhaus in Stuttgart auf. Begegnungen mit Max Rostal und Vladimir Spivakov, unter dessen Leitung er zwölfjährig als Solist debütierte, führten zu der Entschei-dung, Geiger zu werden. Nach Studien bei Thomas Füri und Josef Rissin erober-te er die Konzertpodien. 1997 erhielt er den 2. Preis beim Brüsseler Königin-Elisabeth-Wettbewerb - ein Erfolg, der noch keinem deutschen Geiger gelungen ist. Vorausgegangen waren Preise bei Wettbewerben in Prag, Wien, Berlin und Montreal. Breuningers mitreißendes Geigenspiel ist auf zahlreichen CDs doku-mentiert, die u.a. bei CPO, telos und Hänssler classic verlegt werden.
Ull Möck erhielt zunächst klassischen Klavier-unterricht und spielte nebenher Gitarre und Trompe-te. Von 1981 bis 1985 absolvierte er ein klassisches Klavierstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik Heidelberg/Mannheim.Möck hat eine umfangreiche Diskographie vorgelegt, die neben Solo-Einspielungen auch Einspielungen mit seinem Trio, seinem Quintett Labyrinth und seinem Trio Arsis beinhaltet. Er arbeitete mit zahlreichen renommierten Jazz-Musikern, aber auch klassischen Musikern, wie dem Klari-nettisten Wolfgang Meyer. Er ist auf mehreren Produktionen von Peter Lehel sowie Alben von Pearl Bretter & the Jazz, Meinhard „Obi“ Jenne, Lilly Thornton, Axel Kühn sowie der Charly Haigl’s Festival Band um Karoline Höfler zu hören.Seit 2009 lehrt Möck als Dozent für Jazz/Pop-Piano an der Musikhochschule Stuttgart.