Felix und Moses Mendelssohn


Der alte Traum von der Toleranz



Mandelring Quartett
Christoph Bantzer - Vorleser
Felix Mendelssohn - Moses Mendelssohn
Abraham Mendelssohn, der Vater von Felix und Sohn von Moses, hat bei so mancher Gelegenheit gesagt: "Früher war ich der Sohn eines berühmten Vaters, jetzt bin ich der Vater eines berühmten Sohnes“.

Berühmt war er in der Tat, jener Moses Mendelssohn, der Großvater von Felix. - Goethe nannte ihn “einen unserer würdigsten Männer“, Kant bewunderte seine Scharfsinnigkeit, Feinheit und Klugheit. Herder schrieb: "Deutschland braucht Sie!“ Und Lessing schrieb im Alter von 25 Jahren über den  Gleichaltrigen, den er zuvor beim Schachspiel kennen gelernt hatte: "Ich sehe ihn im voraus als eine Ehre seiner Nation ... als einen zweiten Spinoza, dem zur völligen Gleichheit mit dem ersteren nichts als seine Irrtümer fehlen werden.“

Programm


1. Abend
Streichquartett a-moll op. 13
"Aus dem Leben“ in Briefen und Selbstzeugnissen
Capriccio (1843) aus op. 81
 *** Pause ***
Streichquartett Es-Dur op. 44/3

2. Abend
Streichquartett Es-Dur op. 12
Der Kampf für Toleranz, aus Briefen und Schriften
Andante und Scherzo (1847) aus op. 81
 *** Pause ***
Streichquartett D-Dur op. 44/1

3. Abend
Streichquartett e-moll op. 44/2
Freundschaft mit Lessing; das Urbild des Nathan samt Ringparabel
Fuge (1827) aus op. 81
 *** Pause ***
Streichquartett f-moll op. 80


Idee und Textzusammenstellung: Rolf Sudbrack 

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